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Spiel doch! 2019 in Duisburg

Von Freitag den 29. März bis Sonntag den 31. März lud der Nostheide-Verlag nach der Erstauflage im vergangenen Jahr erneut zur Spiel doch! in den Landschaftspark Duisburg. Wie bei der ersten Auflage war ich auch dieses Jahr wieder am Samstag und Sonntag mit dabei.

Wie im letzten Jahr hatte ich mit einer Ankunft am Gelände gegen 10:15 Uhr geplant und hätte auch funktionieren können, wäre die A3 am Kreuz Hilden wegen Brückenbauarbeiten auf der A46 nicht komplett gesperrt gewesen. So wurde der Verkehr der A46 abgeleitet und der A3 zugeführt was natürlich einen ordentlichen Stau in beide Richtungen zur Folge hatte. Weswegen ich wiederum erst gegen 10:50 Uhr auf den Parkplatz des Landschaftspark einfuhr.

Workshop mit Christwart Conrad

Da ich vorhatte am Workshop mit Grundlagen zum Spiele-Erfinden von Christwart Conrad (u.a. Autor von Franchise) um 11:00 Uhr teilnehmen wollte, entsprechend abgehetzt um am Stand des Nostheide-Verlag zur Anmeldung einzutrudeln. Die Gruppe war gerade weg und hätte in einem der Mitarbeiterräume etwas hinter den Kulissen sein sollen. War Sie aber nicht. Mitarbeiter hat die Chefin kontaktiert, die die Situation schnell geklärt hatte, da sich die Gruppe dank des schönen Wetter für das Seminar nach draußen begeben hatte.

In den kommenden rund drei Stunden ging es dann recht kurzweilig um die verschiedensten Dinge rund um die Entwicklung von Brettspielen. Angefangen von der Ideenfindung, Ausarbeitung von Mechaniken, Thema, Verlags-Pitch, Testing, vermeidbare Fehler und so weiter. Vieles davon idealtypisch aus jedem optimal verlaufenden Projektmanagement bekannt.

Das Treiben in der Halle am Samstag

Um 14:00 Uhr an der Stelle mit dem Seminar fertig, ging es wieder nach drinnen zum Erkunden der Halle. Zunächst bei Feuerland angekommen war Flügelschlag für den Tag natürlich bereits ausverkauft und für Sonntag auch nur wenige Exemplare noch zu haben.

Flügelschlag am Stand von Feuerland
Flügelschlag am Stand von Feuerland

Im Vergleich zum Vorjahr hatte die Veranstaltung nochmal an Größe zugenommen: Mehr Hallenfläche, mehr Besucher und auch mehr Aussteller. Unter diesen unter anderem auch Game Brewer, die neben den aktuellen Titeln wie Gugong (bekannter Fehler der ersten Auflage: fehlende Geschenkkarte und doppeltes Dekret, die man sich am Stand abholen konnte) ein Produktionsmuster des aktuelle Kickstarter-Titel Fuji Koro ausgestellt (noch bis Freitag 19. April 2019, 22:00 Uhr).

Die Demo-Tische bei der Spiel doch! 2019 waren am Samstag Nachmittag an den meisten Ständen durchgehend gut belegt was zum einen natürlich für den Zuspruch zur Veranstaltung spricht andererseits aber auch mit nerviger Warterei verbunden ist wenn man es auf bestimmte Titel abgesehen hat.

So nahm ich denn bei DDD (auch Dausend Dode Drolle) für einen ausführliche Runde von Biosphere Platz. Ein Titel der mit vielen Würfeln und für den ein oder anderen etwas spartanisch daher kommt allerdings sehr viel taktische Tiefe rund um Biologie und die Evolution zu bieten hat.

Biosphere ist als Schülerprojekt gestartet bis es soweit gereift war, dass es zur Veröffentlichung kam. Es gilt die eigene Population sich möglichst weit ausbreiten, vermehren und an die unterschiedlichen Gelände anpassen zu lassen um den Fortbestand der eigenen Brut zu sichern. Was deutlich leichter gesagt als getan ist durch den ständigen Kreislauf des Lebens in Form eines cleveren Radmechanismus um anzuzeigen wann das letzte Stündchen eines bestimmten Teils der eigenen Population geschlagen haben wird.

Allein diese Runde schluckte gute zwei Stunden so, dass es bereits 18:00 Uhr war bevor es weder die Erklärbarin noch die anderen Teilnehmer der Runde gemerkt haben. So ging denn auch der Samstag bereits seinem Ende zu.

Ein Sonntag in Duisburg

Weil ich nicht damit gerechnet habe noch eines der wenigen Exemplare von Flügelschlag bei Feuerland zu ergattern, machte ich mir am Sonntag erst gar nicht die Mühe möglichst früh an der Spiel doch! zu sein. Stattdessen ging es für mich zunächst erst für einen Shopping-Abstecher über die Grenze nach Venlo und erst gegen Mittag wieder nach Duisburg.

Wie zu erwarten waren nach Info am Stand von Feuerland bereits kurz nach Öffnung um 10 Uhr die letzten Exemplare über die Standtheke gewandert, was für mich dann eben heißt bis Juli auf die zweite Auflage zu warten. Aber mein Loot sollte bis dahin eigentlich locker ausreichen um die Zeit gut zu überbrücken.

Da sich an den Demo-Tischen das Bild vom Samstag wiederholte und fast überall bei für mich interessanten Titeln mit Wartezeiten zu rechnen war, ging ich stattdessen auf Einkaufs- und Foto-Tour.

Um kurz vor 14:00 Uhr begab ich mich an den Stand von Game Factory wo Alex & Peat auch in diesem Jahr beim Klask-Tunier die Stellung hielten. Wie auch 2018 war für mich wieder in der Vorrunde Schluss und flugs ging es weiter zu Oink Games wo ich sodann bei Testrunden für Tiefseeabenteuer und Startups Platz nahm.

So plätscherte dann auch der weitere Nachmittag so vor sich hin bis ich gegen 17:00 Uhr nachdem ich noch einige bekannte Gesichter gesehen habe, dann doch meine Sachen packte und mich auf den Heimweg begab.

Für 2020 geht die Spiel doch! in die dritte Runde. Dieses Mal dann vom 27. bis 29. März 2020 an gewohnter Stelle (Vorverkauf wohl ab Anfang November 2019).

Mein Loot der Spiel doch! 2019

Mein Loot der Spiel doch! 2019
  • Feuerland Spiele: Zwischen zwei Schlössern, Fuji, Magnastorm und realistische Ressourcen für Scythe
  • Oink Games: Startups
  • Hans im Glück: Burgen in Deutschland 2019 für Carcassonne
  • Zoch: Heckmeck Deluxe

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